ICH KOMME VON

Nach einer intensiven Recherche-Phase geht unser Projekt „Tacheles – zwischen Sag- und Unsagbarem“ in die zweite Phase und verwandelt sich in …

 

ICH KOMME VON

 

Eine performative Stückentwicklung über Identität, Sichtbarkeit, Schubladendenken und die Frage, was wir voneinander wissen.

 

Jeden Tag werden wir eingeordnet – nach unserer Sprache, unserem Aussehen, unserer Kleidung oder unserer Herkunft. Wir passen in Schubladen. Und wir passen nicht hinein.

 

Wir wünschen uns, gesehen zu werden, ohne festgelegt zu werden. Gleichzeitig ordnen wir selbst andere Menschen ein.
Wir wissen viel über unsere Freund*innen: wovon sie träumen, was sie bewegt, was ihnen wichtig ist. Über ihre kulturelle oder religiöse Identität wissen wir oft wenig. Ist das wichtig? 

 

Wir selbst sind nicht jüdisch. Trotzdem oder gerade deswegen fragen wir uns, warum jüdisches Leben in unserem Alltag überhaupt nicht sichtbar ist. Kennen wir überhaupt eine einzige Person, die jüdisch ist? Und warum wissen wir nichts über diesen Teil ihres Lebens? Was erzählt das über uns und unsere Gesellschaft? Welche Bilder haben wir voneinander – und welche Geschichten fehlen?
In persönlichen Recherchen, Begegnungen und Gesprächen gehen wir den Geschichten nach, die uns geprägt haben, und suchen nach denen, die in unserem Alltag kaum sichtbar sind. Dabei stoßen wir auf Leerstellen, Vorurteile und neue Perspektiven.

 

Eine Produktion der Jugendkunstschule Dresden im Rahmen des Themenjahres TACHELES 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen  

 

PREMIERE SA 24.10.26 in der Bühne im Torhaus (BiT) an der JKS Schloss!

Stay tuned!